Frauenheilkundliche Leistungen in Essen

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Neben den regulären Leistungen, bieten wir ebenso eine Reihe an Spezialsprechstunden an, in denen wir individuell auf Ihre Fragen und Ihre persönlichen Bedürfnisse eingehen.

Im Folgenden finden Sie mehr Informationen zu unseren Leistungen und Sprechstunden.

Allgemeine Leistungen

Zu den allgemeinen gynäkologischen Leistungen in unserer Praxis zählen die folgenden Untersuchungen und Behandlungen. 

  • Krebsvorsorgeuntersuchungen

  • Nachsorge bei Krebserkrankungen

  • Schwangerschaftsbetreuung

  • Ultraschall in der Schwangerschaft (3D/4D Ultraschall)

  • Verhütungsmittelberatung

  • Beratung in den Wechseljahren

  • Impfberatung

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Jede Frau ab dem 20. Lebensjahr kann einmal im Jahr eine Krebsvorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt in Anspruch nehmen.
Die gesetzlichen Krankenkassen bieten ein umfangreiches Programm zur Krebsfrüherkennung an. Die Teilnahme an diesen Untersuchungen ist für die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland kostenfrei. 


Die Krebsvorsorgeuntersuchung hat das Ziel, bösartige
Erkrankungen möglichst früh zu entdecken, am besten in einem Vorstadium, um eine effektive Therapie durchführen zu können. Leider nutzen in Deutschland noch viel zu wenige Frauen die Chance einer Früherkennungsuntersuchung.

Was gehört zur gynäkologischen Krebsvorsorgeuntersuchung?

Messung des Blutdruckes
Untersuchung der Schamlippen, der Scheide wie auch des Muttermundes

Abstrich vom Gebärmuttermund und Gebärmutterhals. Die entnommenen Zellen werden mikroskopisch auf mögliche Veränderungen untersucht, der sogenannte PAP-Test. Dies erlaubt die Erkennung von Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen.
Tastuntersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke
Ab dem 30. Lebensjahr erfolgt eine Tastuntersuchung der Brüste und der Achselhöhlen
Ab dem 50. Lebensjahr kann zur Früherkennung von Darmkrebs jährlich der Stuhl auf nicht sichtbares Blut untersucht werden. Mit einem sogenannten immunologischen Stuhltest werden auch kleinste Blutmengen nachgewiesen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Ist der Stuhlbefund positiv, erfolgt zur weiteren Abklärung eine Darmspiegelung.
 Ab dem Erreichen des 56 Lebensjahres besteht entweder

Anspruch auf bis zu zwei Früherkennungskoloskopien im Abstand von zehn Jahren oder alle zwei Jahre eine Stuhlprobe auf okkultes Blut. Auch hier erfolgt bei einem positiven Stuhlbefund eine Darmspiegelung zur weiteren Abklärung.

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Nachsorge bei Krebserkrankungen

Bei allen bösartigen Erkrankungen beginnt die Nachsorge nach Abschluss der Primärtherapie (Operation, Bestrahlung, Chemotherapie). Hierbei bieten Nachsorgeprogramme Betroffenen eine fortlaufende Betreuung. Teil der Tumornachsorge ist es, den Gesundheitszustand zu prüfen und Anzeichen eines

möglichen Rückfalls zu erkennen.

Die Tumornachsorge erfolgt nach den neuesten Richtlinien entsprechend den Empfehlungen der Deutschen Gynäkologischen Gesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) und in enger Zusammenarbeit mit der Klinik, welches die Erstbehandlung durchgeführt hat.

In den ersten drei Jahren werden die Nachsorgeuntersuchungen alle 3 Monate, im 4. und 5. Jahr halbjährlich, ab dem 6. Jahr jährlich durchgeführt. Im Rahmen der Tumornachsorge können auch ergänzende, sogenannte komplementäre Behandlungsformen zum Einsatz kommen, zum Beispiel Naturheilverfahren, Sport und eine bestimmte Ernährung. Als Komplementärmedizin werden Behandlungsmethoden bezeichnet, die ergänzend zur sogenannten Schul- oder konventionellen Medizin eingesetzt werden. Ihr Ziel ist es, unerwünschte Nebenwirkungen der klassischen Medizin zu lindern und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. In Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Fachbereichen kann auch die psychoonkologische Betreuung erfolgen.

Wir nehmen am DMP Programm Brustkrebs der Krankenkassen teil und können Sie auf Wunsch in dieses Programm einschreiben, um Ihre Nachsorgeuntersuchungen weiter zu optimieren.

Schwangerschaftsbetreuung

Wir legen in unserer Praxis großen Wert auf eine umfassende Beratung und Betreuung in der Schwangerschaft. 


Die Untersuchungen in der Schwangerschaft werden nach den Mutterschaftsrichtlinien durchgeführt. Zusätzlich gibt es weitere sinnvolle
Untersuchungen, die zurzeit nicht regelhaft zur Mutterschaftsvorsorge gehören. Diese können im Einzelfall die Sicherheit für Mutter und Kind erhöhen.

  • Blutuntersuchung in der Frühschwangerschaft auf Toxoplasmose und Zytomegalie.

  • Ersttrimester-Screening zur Abschätzung des individuellen Risikos für genetische Erkrankungen.

  • B-Streptokokken-Test.

Sonderleistungen

Wir bieten neben den allgemeinen gynäkologischen  Leistungen auch Sonderleistungen für unsere Patientinnen an. Bei jeglichen Fragen sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie kompetent und individuell, sodass Sie sich bei uns jederzeit gut beraten und versorgt fühlen.

Die Sonderleistungen umfassen die folgenden Untersuchungen sowie Behandlungsbereiche:

  • Mammasonographie

  • Ultraschalluntersuchung des kleinen Beckens

  • Laboruntersuchungen

  • HPV-Test

  • Dünnschichtzytologie

  • Knochendichtemessung

Spezialsprechstunden

Es gibt Themen, die über die normalen Sprechstunden hinausgehen, aber ebenso wichtig für die körperliche und psychische Gesundheit unserer Patientinnen sind. Daher bieten wir neben den regulären frauenheilkundlichen Leistungen in unserer Praxis ebenfalls Spezialsprechstunden zu besonderen Behandlungsgebieten an.

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Mammasonographie

Mammasonographie (Ultraschall der Brüste) ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil der Brustdiagnostik. Die Mammasonographie zählt neben der Tastuntersuchung der Brust, die jede Frau monatlich selbst durchführen sollte, zu den drei Säulen der Brustdiagnostik. Bei der Ultraschalluntersuchung werden Schallwellen im nicht hörbaren Bereich angewendet. Hochauflösende Breitbandlinearsonden mit einer Frequenz zwischen 2 und 17 MHz ermöglichen die Darstellung der Brustdrüse und unter günstigen Bedingungen lassen sich Veränderungen unter 1 cm nachweisen. Bei der Mammasonographie werden beide Brüste sowie beide Achselhöhlen mit einer hochauflösenden

Ultraschallsonde untersucht, um mögliche Veränderungen darzustellen. Besonders wichtig ist die Ultraschalluntersuchung bei bindegewebsdichten Brüsten vor allem bei jungen Frauen. Etwa jede dritte Frau über 50 hat auch "dichte Brüste" (ACR 3 und 4). Hier ist eine Beurteilung mit der Mammographie nur eingeschränkt möglich.

Die Mammasonographie erlaubt die Darstellung von zystischen und soliden Herdbefunden und ermöglicht eine Differenzierung nach Einstufungskriterien für gut- oder bösartige Befunde. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass die Sonographie die Mammographie nicht ersetzen kann, sondern eine Ergänzung im Rahmen der Diagnostik darstellt. Die Stärke der Mammographie liegt vor allem im Aufspüren von Mikrokalk.


Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 70 000 Frauen an Brustkrebs und mehr als 6 000 an einer Brustkrebsvorstufe. Unter einer Brustkrebsvorstufe versteht man in der Regel ein duktales Carcinoma in situ (DCIS). Bei einem duktalen Carcinoma in situ (DCIS) handelt es sich um eine Vorstufe von Brustkrebs. In den Milchgängen der Brustdrüse liegen dann veränderte Zellen vor, die noch nicht in umliegende Gewebe eindringen. Ein DCIS wird meist aufgrund von Mikroverkalkungen entdeckt, die auf einer Röntgenaufnahme der Mammografie sichtbar sind.